Hämodialyse Info
Hämodialyseverfahren - Informationen zu den verschiedenen Verfahren.

Die verschiedenen Hämodialyseverfahren in der Übersicht.

Die Hämodialyseverfahren:

Hämodialyse

Hier wird nach dem Prinzip des Konzentrationsausgleichs kleinmolekularer Substanzen zweier Flüssigkeiten verfahren, die durch eine semipermeable Membran getrennt sind. Ein Dialyse ZimmerVon der Filtermembran getrennt, befindet sich auf der einen Seite das Blut, das mit Giften angereichert ist, die sonst über die Niere ausgeschieden werden. Auf der anderen Seite der Membran befindet sich eine keimfreie, umkehrosmotisch aufbereitete Lösung, die natürlich keine Abfallprodukte enthält und einen an den jeweiligen Bedürfnissen des Patienten orientierten Anteil an Elektrolyten aufweist. Die semipermeable Filtermembran zwischen Blut und Dialyselösung besitzt Poren, die kleine Moleküle wie Wasser, Elektrolyte und harnpflichtige Substanzen (z.B. Harnstoff, Harnsäure, Nierengifte) durchlassen, aber große Moleküle wie Eiweiße und Blutzellen zurückhalten. Hier Klicken um mehr zu erfahren!

(Systeme von Fresenius).

Die Hämodialyse erfolgt in der Regel im Dialysezentrum durch Schwestern und Pfleger unter ständiger Anwesenheit von  einmr der Ärzte. Die Regeldialysezeit beträgt 3 x 4 Stunden / Woche. Das Verfahren kann auch zu Hause selbst durchgeführt werden. Hierzu erfolgt in unserem Zentrum eine intensive Schulung.

Hämo(dia)filtration

Im Gegensatz zur Hämodialyse, bei der die Gifte durch Konzentrationsunterschiede entfernt werden, wird bei der Hämofiltration über eine semipermeable Membran (Kapillare) Blutwasser entzogen. Die Giftstoffe werden hierbei mitgerissen (Konvektion). Die neueren Maschinen bereiten automatisch eine Infusionslösung vor, die kontinuierlich infundiert wird, um den Flüssigkeitsverlust zu ersetzen. Etwa 15 bis 20 Liter Blutwasser werden pro Sitzung ausgetauscht.

Die Hämodiafiltration ist eine Kombination aus Hämodialyse und Hämofiltration in gleicher Sitzung.